INFORMATION

Die Website www.nachhaltige-waldwirtschaft.de informiert über den gleichnamigen Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Förderschwerpunkt war von 2004 bis 2009 tätig. Deutschlandweit forschten 25 Verbünde zu forst- und holzwissenschaftlichen Themen einschließlich der Fragen des Wissenstransfers und der (Berufs-)Bildung.

Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Forschung sind unter www.nachhaltige-waldwirtschaft.de veröffentlicht. Zudem informiert die Website über die Perspektiven der deutschen Forst- und Holzwissenschaft auf nationaler und europäischer Ebene.

Europa – 7. Forschungsrahmenprogramm der EU

Das Siebte Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung (7. FRP) ist das weltweit größte Förderprogramm für Forschungsprojekte und das Hauptinstrument der Europäischen Union für die Forschungsfinanzierung in Europa. Das Programm soll dazu beitragen, mittels konkreter und gezielter Projekte zahlreiche Kooperationen in Schlüsselbereichen der medizinischen, ökologischen, industriellen und sozioökonomischen Forschung auszulösen. Desgleichen stehen die Fördermittel für die Mobilität von Forschern, die Einbeziehung von klein- und mittelständischen unternehmen (KMU) und die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit zur Verfügung. Als Nachfolger des Sechsten Rahmenprogramms läuft das 7. FRP von 2007 bis 2013 und verfügt über ein Budget von 53,2 Milliarden Euro; das ist die bislang höchste Summe, die innerhalb der EU für derartige Programme bereitgestellt wurde und übertrifft die Fördermittel des 6. FRP im Durchschnitt um jährlich rund 60 Prozent. Die auf sieben Jahre verlängerte Laufzeit bietet zudem sowohl bei den Themen als auch bei den Verfahren ein größeres Maß an Kontinuität und schafft für die Forschung größere Verlässlichkeit. Folgende Grundprinzipien kennzeichnen das neue 7. FRP: Konzentration auf eine begrenzte Zahl vorrangiger Forschungsbereiche mit ausgeprägtem europäischen Mehrwert; Entfaltung einer stärker strukturierenden Wirkung auf Forschung und Entwicklung in Europa; Leistung eines bedeutenden Beitrags zur Entwicklung wissenschaftlicher und technischer Exzellenz und zur Koordinierung der Forschung in Europa sowie Vereinfachung und Straffung der Durchführungsbestimmungen durch neu festzulegende Förderformen und dezentralisierte Verwaltungsverfahren. [mehr]

Die Forschungsrahmenprogramme dienen der Erreichung des im EG-Vertrag (Artikel 163) festgelegten Ziels, „die wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der Industrie der Gemeinschaft zu stärken und die Entwicklung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu fördern sowie alle Forschungsmaßnahmen zu unterstützen, die aufgrund anderer Kapitel dieses Vertrags für erforderlich gehalten werden“. Im Vordergrund steht dabei die Schaffung des Europäischen Forschungsraums (ERA – European Research Area) durch eine verstärkte und effizientere Bündelung europäischer Forschungsanstrengungen und -kapazitäten. Dabei stützt sich das ERA-Konzept auf die Idee eines „grenzenlosen Raums“, in dem sich Forschende ohne Schranken bewegen können und in dem Infrastrukturen, Förderprogramme und Projekte gebündelt, aufeinander abgestimmt und gemeinsam genutzt werden können.

Der Umweltforschung ist im 7. Forschungsrahmenprogramm das gesonderte Thema „Umwelt“ (einschl. Klimaänderung) innerhalb des Spezifischen Programms „Kooperation“ gewidmet. Neue Schwerpunkte liegen nunmehr bei den Umwelttechnologien, der globalen Umweltbeobachtung und beim Aspekt Umwelt und Gesundheit. Politikorientierung und internationale Zusammenarbeit sind ein fester Bestandteil der Umweltforschung im 7. Rahmenprogramm.

Als Bindeglied zwischen national und europäisch geförderter Forschung fungieren die Nationalen Kontaktstellen. Im Bereich der Umweltforschung wird die Beratung zur Antragstellung und zur Durchführung von Projekten im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm durch die Nationale Kontaktstelle (NKS) Umwelt gewährleistet. Die NKS Umwelt ist als Netzwerk organisiert und arbeitet im Auftrag des BMBF. Das Netzwerk setzt sich aus NKS zusammen, die bei den Projektträgern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR), des Forschungszentrums Karlsruhe (PTKA) und des Forschungszentrums Jülich (PtJ) angesiedelt sind. Koordiniert wird das NKS-Netzwerk Umwelt durch den Projektträger Jülich.

 

Information:

www.forschungsrahmenprogramm.de

www.nks-umwelt.de 

 

Kontakt:

Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen Umwelt

Ansprechpartner Programm-Koordination

Dr. Elisabeth Osinski

Projektträger Jülich

Forschungszentrum Jülich GmbH

Zimmerstr. 26-27,D-10969 Berlin

Fon: +49 (0)30 | 20199-542

Mail: e.osinski(at)fz-juelich.de 

 

Netzwerk der Nationalen Kontaktstellen Umwelt

Ansprechpartner Netzwerk-Koordination

Dr. Jean-François Renault

Projektträger Jülich

Forschungszentrum Jülich GmbH

Zimmerstr. 26-27, D-10969 Berlin

Fon:  +49 (0)30 | 20199-476

Mail: j.f.renault(at)fz-juelich.de 

 

 

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