INFORMATION

Die Website www.nachhaltige-waldwirtschaft.de informiert über den gleichnamigen Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Förderschwerpunkt war von 2004 bis 2009 tätig. Deutschlandweit forschten 25 Verbünde zu forst- und holzwissenschaftlichen Themen einschließlich der Fragen des Wissenstransfers und der (Berufs-)Bildung.

Die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Forschung sind unter www.nachhaltige-waldwirtschaft.de veröffentlicht. Zudem informiert die Website über die Perspektiven der deutschen Forst- und Holzwissenschaft auf nationaler und europäischer Ebene.

Forschungsfeld „Nachhaltige Bewirtschaftung, Nutzung und Entwicklung von Wäldern und waldreichen Landschaften“

Ganzheitliche, integrierte Landnutzungskonzepte. Waldmanagement- und Nutzungsstrategien, waldbauliche Verfahren, Bewirtschaftungskonzepte zur naturnahen Nutzung. Sozio-ökonomische und ethische Bewertung von Umweltleistungen. Integrierte Konzepte, Expertensysteme und Entscheidungsmodelle für Planung, Information, Entscheidung. Auswirkungen des ökologischen Waldumbaus auf Holzsortimente, -mengen, -nutzung. Ökonomische Kennziffern naturnaher Waldbewirtschaftung. Wechselwirkungen von Wald-Wasser-Atmosphäre. Genetische Leistungsfähigkeit wirtschaftlich wichtiger Baumarten.

Dem Grundsatz nach ist Waldwirtschaft zur Nachhaltigkeit verpflichtet; dies ist unter anderem in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, im Nationalen Waldprogramm, im Bundeswaldgesetz und im Bundesnaturschutzgesetz verankert. Ziel der naturnahen Waldwirtschaft ist die Entwicklung arten- und strukturreicher Wälder mit standortgerechten Baumartenmischungen. Diese verfügen über ein breites Spektrum natürlicher Abläufe und Mechanismen zur Selbstregulierung, auf deren Basis die vielfältigen Ansprüche an die Nutzung des Waldes dauerhaft realisiert werden können.

Dieses Leitbild einer zukunftsfähigen Waldwirtschaft konnte durch politik- und praxisrelevante Beiträge der Forschung umgesetzt werden, die auf diesem Wege einen spezifischen Beitrag zum Ausgleich von gesellschaftlichen Ziel- und Interessenskonflikten leisteten. Die Auflösung von Konflikten, beispielsweise zwischen den Interessen der Waldeigentümer und denen des Naturschutzes, ist nur auf Basis umfassender wissenschaftlicher Kenntnisse über die Konsequenzen, die aus integrierten Landnutzungssystemen und Waldbewirtschaftungsstrategien hervorgehen, möglich – wobei hierzu gehörte, die Veränderung komplexer Rahmenbedingungen einschließlich der unterschiedlichen Kategorien des Waldbesitzes, zu berücksichtigen. Die umfassenden Anforderungen bedingten die ganzheitliche Betrachtung vor allem ländlicher Räume. Gerade hier hat die Bewirtschaftung und Nutzung von Wäldern sowie die Verarbeitung von Holz eine wesentliche Bedeutung für die kontinuierliche beständige Entwicklung. Im Forschungsfeld „Nachhaltige Bewirtschaftung, Nutzung und Entwicklung von Wäldern und waldreichen Landschaften“ wurde die Optimierung der Leistungen der Wälder somit immer vor dem Hintergrund regionaler Besonderheiten betrachtet.

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