HHT - Hochleistungsholztragwerke

August 2006 bis Januar 2010

 

Thema:

Das Bauen mit Holz ist bis heute von Selbstverständnissen geprägt, die gegenüber den technischen Materialien zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen führen und daher in Frage gestellt werden müssen. Hier ist insbesondere die geringe Materialeffizienz bei der Verarbeitung des Rohholzes zu nennen, die gegenüber Stahl und Kunststoff 15 mal schlechter ausfällt. Die Dauerhaftigkeit ist mit der Verwendung chemischer und baulicher Ansätze im Außenbereich unbefriedigend und teuer gelöst. Weiterhin stellt die Anisotropie, also die Richtungsabhängigkeit der mechanischen Eigenschaften, selbst erfahrene Tragwerksplaner im konstruktiven Umgang mit Holz immer wieder vor schwer zu lösende Aufgaben. Mittlerweile wurde eine Fülle spezieller Lösungen hervorgebracht, die längst zu einem unübersichtlichen Spezialwissen geführt haben und somit den Kreis von Tragwerksplanern stark einschränken.

Keiner dieser Nachteile bleibt von den Projektansätzen unberührt, so dass ein neuer Konstruktionsraum im Entstehen begriffen ist, der zu substanziellen Verbesserungen bei den Tragwerken führt, die das Attribut Hochleistung rechtfertigen und keine Widersprüche zum Holz aufkommen lassen. 

Das Gesamtziel des Projektes besteht in der Steigerung der Leistungsfähigkeit von Holzkonstruktionen mit Hilfe von Hochleistungsfasern, beanspruchungsgerechten Textilien sowie verdichteten und geformten Hölzern. Hieraus folgen erhebliche Verbesserungen hölzerner Tragkonstruktionen bezüglich Steifigkeit, Festigkeit, Zähigkeit, Dauerhaftigkeit und Materialeffizienz.

 Mittelfristige Ziele sind:

- Die Einführung von Hochleistungshölzern in die praktische Anwendung für hochbelastete Tragwerkskonstruktionen

- Die Etablierung von maßgeschneiderten Holzkonstruktionen im Bereich von Sanierungs- und Neubauvorhaben unter Ausnutzung neuer baustofflicher Eigenschaften, beanspruchungsgerechter Verstärkungen und einer neuen Technologie zur Querschnittsbildung.

 Besonderen Wert bei der Umsetzung der Projektziele legen die Verbundpartner auf eine stark praxisorientierte Ausrichtung der Arbeiten und die Demonstration der Projektergebnisse im Rahmen geeigneter Pilotvorhaben.

 

Information:

 

Ansprechpartner für wissenschaftliche Anfragen:

Prof. Peer Haller 

http://www.tu-dresden.de/biwibh/holzbau/home.htm

 

VerbundKoordinator:

Dipl.-Ing. Martin Hamann

http://www.iafb.de

 

Partner:

TU Dresden, Institut für Stahl und Holzbau

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Andreas Heiduschke

 

TU Dresden, Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Mike Thieme

 

TU Dresden, Institut für Textil und Bekleidungstechnik

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Wolfgang Trümper

 

TU Dresden, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Betriebliche Umweltökologie

Ansprechpartner: MSc. Christian Manthey

 

IaFB, Institut für angewandte Forschung im Bauwesen

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Tilo Birk

 

HESS Wohnwerk GmbH & Co. KG

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Rensteph Thompson

 

 

 

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