Leitung des Verbundes:

Dr. Udo Sauter

Starkholz

Januar 2005 bis Dezember 2007

 

Thema: 

Der Forschungsverbund thematisiert die „Nachhaltige Nutzung von Nadel- und Laubstarkholz“; der Fokus ist auf die Aktivierung von Wertschöpfungspotenzialen gerichtet.

Im Ergebnis der modernen Waldbaukonzepte ist in Deutschlands Wäldern mittlerweile ein hoher Vorrat an Starkholz (Bäume mit über 50 Zentimeter Durchmesser in Brusthöhe) herangewachsen; insgesamt ist ein Anstieg auf knapp ein Fünftel des gesamten deutschen Holzvorrats zu verzeichnen. Stabile Nutzung vorausgesetzt, wird sich die rasche Zunahme bei allen bedeutenden Wirtschaftsbaumarten fortsetzen. So wird sich in Südwestdeutschland für die Fichte bei insgesamt abnehmendem Nutzungspotenzial der Anteil des Starkholzes erhöhen; gleichzeitig wird weniger schwaches und mittelstarkes Holz verfügbar sein. Mit der Überalterung hiebsreifer Bäume gehen jedoch Bestandesveränderungen einher, die das Ziel naturnaher, strukturierter Dauerwälder infrage stellen – volkswirtschaftlich bedeutsame Teile des Rundholzes würden durch Überalterung und Qualitätsverluste verloren gehen. Zudem ist die deutsche Säge- und Holzindustrie derzeit aufgrund der Betriebsstrukturen und Verarbeitungskapazität der Zunahme im Starkholzaufkommen nicht gewachsen.

 

Aus der Sicht der Produktion, aber auch aus der Perspektive der Bereitstellung und Verwendung wird Starkholz eine hohe Ökoeffizienz zugesprochen. Als Maßgabe waldbaulichen Handelns steht Starkholz daher außer Frage. Handlungsbedarf sehen Forstpraktiker und Holzwissenschaftler allerdings gleichermaßen in der Erhöhung des Wertholzanteils. Zentrale Zielsetzung ist es daher, die Potenziale der Verwendung von Starkholz zu untersuchen. Die daraus resultierenden Chancen zur Steigerung der Nachfrage nach Starkholzprodukten sollen analysiert und konkrete Umsetzungsempfehlungen für die Forst- und Holzbranche entwickelt werden.

 

Das Vorhaben erstreckt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette Starkholz; für den Abschnitt „Wald zum Werk“ wird ergänzend die nutzungsorientierte Quantifizierung und Allokation der Starkholzressource Deutschlands, die Erarbeitung von Handlungskonzepten für eine effiziente kundenorientierte Bereitstellung von Starkholz durch die Forstbetriebe sowie die Entwicklung von Logistiklösungen für den störungsfreien Fluss des Starkholzes bis hinein in die verarbeitenden Sägewerke berücksichtigt.

 

Executive Summary:

Illustration and mobilisation of utilisation potentials and value added potentials for the sustainable use and application of large dimensioned soft- and hardwoods in Germany.

 

Information:

http://www.starkholz-forschung.de 

Dr. Udo Hans Sauter (Verbundleitung)

Matthias Holzmann (Verbundkoordination)

fon 0761.4018 243

 

Partner:

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Abt. Waldnutzung, Freiburg

Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaften

Technische Universität München, Institut für Holzforschung

Forum Weißtanne e.V., Freiburg

IG Rotkern Neckar-Alb, Mössingen

Sägewerk Echtle GmbH & Co. KG, Nordach

Karl Streit GmbH & Co. KG Holzverarbeitung, Hausach

 

Ergebnisse:

Informationen zu Projektfortschritt und Ergebnissen finden Sie auf der Website des Verbundes (rechter Seitenbaum).

 

 

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