Leitung des Verbundes:

PD Dr. Ulrich Kohnle

Ostalb

März 2005 bis April 2008

Thema:

Der Forschungsverbund thematisiert „Perspektiven einer nachhaltig wertleistungsoptimierten Waldwirtschaft im waldreichen ländlichen Raum Ostalb“, in der Beispielregion werden sowohl Konsequenzen als auch Möglichkeiten und Grenzen einer optimierten Waldwirtschaft betrachtet.

 

Die wirtschaftliche Existenz vieler Forstbetriebe in Deutschland ist gefährdet. Neben sinkenden Erträgen aus der Holznutzung sind hierfür wirtschaftliche Belastungen durch die Inanspruchnahme von Wald für Schutz- und Sozialfunktionen zum Wohle der Allgemeinheit verantwortlich. Die Möglichkeiten auszuloten, die wirtschaftliche Situation der Forstbetriebe in diesem Umfeld zu verbessern – sei es durch die Erhöhung des Ertrages oder durch die Optimierung der Wertleistung –, ist Ziel des Verbundes „Ostalb“. Im Ergebnis sollen jene Potenziale aufgedeckt und benannt werden, die in der Forst-Holz-Wertschöpfung tatsächlich zur gewinnorientierten Behandlung und Entwicklung der Wälder im Rahmen der örtlichen Anforderungen an eine multifunktionale Bewirtschaftung vorhanden sind.

 

Als Grundlage bezieht sich die Forschung auf eine ertragsorientierte, wertleistungsoptimierte Waldbewirtschaftung, die sich unter Berücksichtigung der forstgesetzlich geforderten Multifunktionalität und der Kriterien einer nachhaltigen Waldwirtschaft vollzieht. Dabei werden sowohl moderne waldbauliche und ertragskundliche Erkenntnisse als auch neue technische und organisatorische Entwicklungen der Holzernte und -bereitstellung zwischen Wald und Werk beachtet, ebenso sind die holzwirtschaftlichen Unternehmen einbezogen. Begleitend wird untersucht, einerseits welche Konsequenzen sich für die Erfüllung der Schutz- und Sozialfunktion des Waldes sowie für das Landschaftsbild ergeben, und andererseits, wo verbindlich für die Gesellschaft zu erbringende Leistungen des Waldes die Möglichkeiten begrenzen, Ertrag und Wertleistung zu heben.

 

Als Untersuchungsgebiet wurde die Ostalb im Grenzbereich zwischen Baden-Württemberg und Bayern gewählt. Hier stützt sich die Forschung darauf, dass die Handlungsspielräume für die Forstbetriebe in ländlichen Räumen größer sind, da hier der Nutzfunktion der Wälder seit jeher ein hoher Stellenwert zukommt. Die Region eignet sich zudem aufgrund der günstigen Wald- und Besitzstruktur, der leistungsfähigen Holzindustrie sowie der Unterstützung aller Beteiligten für das Vorhaben.

 

Executive Summary:

Prospects of sustainable and value added optimized forestry in the densely wooded rural area Ostalb within the scope of the multi-functionality demanded by the law and with respect to sustainable forestry.

 

Information:

http://www.waldundholz-ostalb.de 

PD Dr. Ulrich Kohnle (Verbundleitung)

Axel Albrecht (Verbundkoordination) 

fon 0761.4018 277

 

Partner:

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg,Abt. Waldwachstum, Freiburg

Alberts-Ludwig-Universität Freiburg, Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswissenschaft

Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Forstpolitik, Forstgeschichte und Naturschutz

Bayerische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft, Freising

Technische Universität München, Lehrstuhl für Waldwachstumskunde, Freising

Ladenburger GmbH, Bopfingen-Aufhausen

Fürst zu Oettingen-Spielberg'sche Forstverwaltung, Oettingen

Fürst Wallerstein Unternehmen, Wallerstein

Blauwald GmbH & Co KG, Aalen

Landratsamt Ostalbkreis, Untere Forstbehörde, Aalen

Landratsamt Heidenheim, Untere Forstbehörde, Heidenheim 

 

Ergebnisse:

Informationen zu Projektfortschritt und Ergebnissen finden Sie auf der Website des Verbundes (rechter Seitenbaum).

 

Dieser Link führt Sie direkt zu den Verbundergebnissen, die hier sukzessive eingestellt werden:

http://www.waldundholz-ostalb.de/de/ergebnisse/ergebnisse.php

 

 

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