Leitung des Verbundes:

Prof. Dr. Heribert Jacke

KMU Forstunternehmen

Juni 2005 bis Mai 2009

Thema:

Der Forschungsverbund thematisiert die „Einbindung von klein- und mittelständischen Forstunternehmen in branchenübergreifende Wertschöpfungsketten“, Verbesserungspotenziale sind zum Nutzen aller Beteiligten zu erkennen, aufzuzeigen und zu realisieren.

 

Die Forschung bezieht sich auf drei Faktoren, denen klein- und mittelständische Dienstleistungsunternehmen (KMU) derzeit ausgesetzt sind. Zum einen steigen die Anforderungen an das Betriebsmanagement der KMU. Durch die Globalisierung (auch) des Arbeitsmarktes und durch die Einführung neuer Kommunikationsformen sind die Unternehmen stärker denn je veranlasst, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu überprüfen und ihre Stellung am Markt zu festigen. Zum anderen zwingen stagnierende Rohholzerlöse und ein steigender Personalaufwand die deutschen Forstbetriebe auch künftig zur Rationalisierung ihrer Arbeitssysteme und -prozesse. Dabei stellt sich u. a. die Frage, ob Tätigkeiten wie die Bestandesvorbereitung von Holzerntemaßnahmen an Dienstleistungsunternehmen übertragen werden können.

 

Eine solche Verlagerung wäre letztlich Teil einer Neugestaltung branchenübergreifender Wertschöpfungsketten, sie beinhaltet allerdings für die Forstbetriebe (abgebende Seite) und die Dienstleistungsunternehmen (übernehmende Seite) noch ungeklärte Risiken. Diese abzuschätzen, bedeutet zu prüfen, welche waldbaulichen Konsequenzen durch diese Vorgehen resultieren und ob das angedachte „Outsourcing“ einerseits ökonomischen Erfolg verspricht, andererseits für den Harvesterbediener innerhalb erträglicher Beanspruchungen bleibt. Nicht zuletzt sind im Bereich der Rohholzbereitstellung Potenziale für die Mobilisierung stofflich verwertbarer Sortimente vorhanden; diese sind jedoch erst dann nutzbar, wenn die Bereitstellungskosten gesenkt werden. Dies ist nur durch eine geschlossene und damit kostenminimiert funktionierende Wertschöpfungskette vom Wald bis zum Abnehmer realisierbar.

 

Hiervon ausgehend werden folgende Ziele angestrebt: die bessere Organisation (auch im Sinne von Kooperation) der Forstunternehmer untereinander sowie eine optimierte Informations- und Kommunikationsstruktur; die umfassende Analyse des Transfers der Entnahmeentscheidung in Kiefern-Durchforstungen vom Forstbeamten auf den Forstmaschinenführer im ostniedersächsischen Tiefland sowie die Untersuchung optimaler Bereitstellungsketten für Rohholz schwacher Dimension und Waldrestholz unter Einbindung von forstlichen Dienstleistungsunternehmern.

 

Executive Summary:

Integration of small and medium sized entrepreneurs in intersectoral value chains with respect to the socio-economic sustainability aspects (competitiveness) and individual benefits.

 

Information:

www.kmu-forstunternehmen.de

 

Prof. Heribert Jacke (Verbundleitung)

hjacke(at)gwdg.de

 

Dr. Dirk Drewes (Verbundkoordination)

ddrewes(at)gwdg.de

 

Partner:

Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Forstliche Arbeitswissenschaft und Verfahrenstechnologie

Arbeitsgemeinschaft forstwirtschaftlicher Lohnunternehmer in Niedersachsen e. V., Wietze

Niedersächsische Landesforsten, Abt. Produktion und Markt, Braunschweig

Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen

Niedersächsisches Forstliches Bildungszentrum, Münchehof

 

 

Ergebnisse:

Informationen zu Projektfortschritt und Ergebnissen finden Sie auf der Website des Verbundes (rechter Seitenbau

 

 

 

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